Projektförderung

Fördersätze, Eigenanteil und Voraussetzungen

Voraussetzungen für einen Antrag

Projekte müssen zur Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) „Stadt-Land-Dorf“ passen. Gefördert werden Projekte, die zukunftsfähige und innovative Ansätze für die Entwicklung der ländlichen Region beinhalten. Dabei ist auch der interkommunale und integrative Ansatz von  Projekten wichtig. Weiteres siehe Bewertungskriterien.

  • Zuwendungsberechtigt (Antragssteller) sind natürliche oder juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts (Vereine, eG, GmbH, Stiftung, Gemeinde, Privatpersonen).
  • Durchführungszeitraum und Maßnahmen müssen im Antrag konkretisiert dargestellt sein.
  • Jedes Projekt muss eine möglichst konkrete Budgetplanung anhand von Kostenvoranschlägen aufstellen. Diese muss Angaben zu den angedachten Projektkosten (Kostenpositionen) enthalten.
  • Umsatzsteuer ist grundsätzlich förderfähig. Ausnahme: wenn die UmSt erstattungsfähig ist / der Antragssteller vorsteuerabzugsberechtigt ist. Ausnahme: Mainstreamprojekte.
  • Das max. Projekt-Fördervolumen ist auf einen Gesamtbetrag von 250.000 Euro (reine Fördersumme) begrenzt.
  • Die Bagatellgrenze der Zuwendungssumme bei privaten Antragstellern von 2.000 Euro  (VV Nr. 1.1 zu § 44 LHO) und öffentlichen Antragsstellern 12.500 Euro (VVG Nr. 1.1 zu § 44 LHO) muss überschritten werden.

 Eine Bewilligung von Anträgen erfolgt nur bis zum 31.12.2020.

 

Für die Projektumsetzung gilt folgende Fördermöglichkeit:

  • Fördersatz bis zu 65% (Eigenanteil 35 %)

Projekte, die überwiegend ehrenamtlich getragen sind, gemeinnützigen Zielen dienen und konsequent eine regionale, sektorale und/oder soziale Vernetzung von Vereinen, Organisationen, Dorfgemeinschaften ggfs. auch mit Unternehmen anstreben. Projekte, die kleine oder mittlere Unternehmen des Fördergebietes einbinden, überwiegend privatwirtschaftlichen, unternehmerischen Zielen/Zwecken im Rahmen der regionalen Entwicklungsstrategie dienen und dabei regionale und/oder sektorale Kooperationen anstreben und/oder umsetzen. Projekte in privater und/oder öffentlicher Trägerschaft, die Investitionen in bauliche Maßnahmen regionaler oder lokaler Gemeinschafts- oder Infrastruktureinrichtungen vorsehen werden.

  • Eigenanteil

Jedes LEADER-Projekt hat einen Eigenanteil zu erbringen:

- 10% der Projektkosten müssen als Eigenkapital eingebracht werden.

- Der restliche Eigenanteil kann mit weiterem Kapital oder/und geldwerten Leistungen angerechnet werden.

- Geldwerte Leistungen sind z. B. handwerkliche Leistungen, Organisation, Planung etc. und werden mit max. 15 €/h anerkannt.

 Der aus eigenen Mitteln zu erbringende Eigenanteil in Höhe von 10% bezieht sich auf die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.

Leistungen in Erfüllung einer Verpflichtung aus einem Beschäftigungsverhältnis oder einer organschaftlichen Stellung beim Zuwendungsempfänger gelten nicht als bürgerschaftliches Engagement.

 

Beispiel für eine Kalkulation:

10.000 € Projektkosten/Gesamtsumme (100%)

= 6.500 € Leader-Förderung (bei einem Fördersatz von bspw. 65%)

= 3.500 € Eigenanteil (bspw. 35%), der sich wie folgt aufsplittet:

1.000 € Eigenanteil (10% Gesamtsumme muss als Eigenkapital eingebracht werden)

2.500 € Eigenanteil, der bar erbracht oder durch Eigenleistung nachgewiesen werden muss.

 

Antragsformulare LEADER

Hier finden Sie die Antragsformulare für Ihr Projekt.